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"Art of Survival" im META HOUSE

Chhim Sothy Jahrgang 1969

Installation der beiden deutschen Künstler Dr. Horst Hoheisel und Sebastian Brandt
(über seine Reise nach Kambodscha hat Sebastian Brandt einen Roman geschrieben „Bon Om Toek“, www.wegendersache.de)

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Art of Survival - Die Kunst des Überlebens

Am 24. Januar 2008 eröffnete das META HOUSE die Ausstellung „Art of Survival“, bei der sich 17 kambodschanische und vier ausländische Künstler mit dem Genozid der Roten Khmer auseinandersetzten. Der kambodschanische Künstler Chhim Sothy, Jahrgang 1969, stellte das Nazi-Hakenkreuz in die Mitte seines Bildes und schlug so auch den Bogen zur deutschen Geschichte: Pol Pot und Hitler, zwei grausame Diktatoren, Menschenverächter.

Für uns auch ein Grund, zwei Künstler, die den Holocaust thematisierten, in Kooperation mit dem Goethe-Institut nach Kambodscha einzuladen: Dr. Horst Hoheisel, Jahrgang 1944, aufgewachsen in der Bundesrepublik, und Sebastian Brandt, Jahrgang 1981, geboren in der DDR. Hoheisel/Brandt arbeiteten für ihre Installation "Untergrund" mit feuchtem Schlamm aus dem Mekong-Fluss, den sie mit Schriften des Rote-Khmer-Führers Pol Pot unterlegten. Der Schlamm trocknete, brach auf und die Schriften kamen zum Vorschein.

Im selben Jahr publizierte die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Buch und DVD „Art of Survival - Cambodian Artists Speak Out“ in Englisch und Khmer-Sprache in Kooperation mit dem META HOUSE. KROSSOVER, META HOUSE und das Goethe-Institut möchten die Ausstellung 2012/2013 nach Berlin und in andere europäische Hauptstädte bringen. Dann sind hoffentlich auch weitere Urteile im andauernden Kriegsverbrecherprozess in Kambodscha gesprochen.

Mehr Hintergrundinformationen:
„Kambodscha: Die Kunst des Überlebens“
von Nico Mesterharm
 
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